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Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren 1770, war der Sohn des Klosterhofmeisters Friedrich Heinrich Hölderlin und der Pfarrerstochter Johanna Christiana Hölderlin, geborene Heyn. Hölderlin studierte zwischen 1788 und 1793 Theologie an der Universität Tübingen und arbeitete als Hauslehrer und Bibliothekar. In seiner großen Schaffensphase zwischen 1792 und 1807 veröffentlichte er Gedichte, Übersetzungen aus dem Griechischen und Lateinischen und den Briefroman ¿Hyperion oder Der Eremit von Griechanland¿ (1797 und 1799).
Hölderlin veröffentlichte in den Literaturzeitschriften von Friedrich Schiller, hatte in Tübingen mit Hegel und Schelling studiert und war mit Goethe bekannt - zu Lebzeiten blieb ihm dennoch der große Erfolg verwehrt. Seine Gedichte, seine Sprache und sein Griechentum waren eine Wiederentdeckung des 20. Jahrhunderts.
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