Claude Monet und die Frauen seines Lebens - Musen und Managerinnen
Zum 100. Todestag von Claude Monet
am 5. Dezember 2026
Für den Salon de Paris will Claude Monet ein Monumentalwerk schaffen - doch das geplante
Frühstück im Grünen
scheitert, er hat sich übernommen. Ein Ersatz muss her, und so entsteht gleichsam über Nacht das Bild seiner Geliebten Camille im grünen Kleid. Es wird zur gefeierten Sensation. Ein quasi unbekannter Künstler hat nicht nur eine unbekannte Frau im Stil eines Adelsporträts verewigt und damit gesellschaftliche Grenzen gesprengt, sondern auch seine Position als Künstler bestimmt: was ich male, wird euch interessieren! Ein doppelter Akt der Emanzipation. Bald ziehen Monet und seine große Liebe Camille aufs Land, denn die Finanzen stehen schlecht. Ein Leben à la Boheme beginnt, doch Monet schafft unermüdlich - vor allem Bilder von Camille. Kurz bevor sie 32-jährig stirbt, tritt Alice Hoschedé in sein Leben, die Frau eines ehemaligen Mäzens. Sie umsorgt ihn, seine beiden Söhne und ihre eigenen sechs Kinder mit unermüdlicher Energie. Als auch Alice stirbt, ist Monet bereits ein alter und kranker Mann. Seine letzten Jahre verbringt er unter der treuen Fürsorge seiner Stieftochter, der Künstlerin Blanche - im Garten von Giverny, in dem er sie und ihre Schwestern so oft gemalt hat.
Die Kunsthistorikerin Gabriele Katz erzählt in ihrer Hommage an Claude Monet, den Begründer des Impressionismus, von zwei großen Lieben, der Rebellion gegen die Vergänglichkeit und dem Glück, das sich nicht festhalten lässt - allenfalls in Bildern. Im Fokus stehen die wichtigsten Frauen Monets - Camille, Alice und Blanche.
Mit zahlreichen s/w-Abbildungen.
»Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.« Claude Monet
Claude Monet und die Frauen seines Lebens - Musen und Managerinnen
Zum 100. Todestag von Claude Monet
am 5. Dezember 2026
Der Impressionismus revolutionierte die Kunst des 19. Jahrhunderts: Zentraler Protagonist dieser Revolution war Claude Monet, dessen Bild
L'Impression
der neuen Stilrichtung ihren Namen gab. Monets Werk aber ist nicht denkbar ohne die Frauen an seiner Seite: Camille, seine große Liebe, die geheimnisvolle Pariserin, deren Porträt zur gefeierten Sensation des Pariser
Salons
wurde; seine zweite Frau Alice, die dem genialen Maler mit unerschütterlicher Ausdauer stets zur Seite stand; und schließlich Blanche, seine Stieftochter, die ihm in späten Jahren zur unverzichtbaren Stütze wurde. Daneben stellt die Kunsthistorikerin Gabriele Katz weitere Frauen vor, die als Künstlerinnen, Mäzeninnen und Musen die Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts beeinflussten, darunter Marie Bracquemond, Mary Cassatt und Berthe Morisot.
Die Kunsthistorikerin Gabriele Katz zeigt eindrücklich, wie Monets Meisterwerke entstanden - im Dialog zwischen dem Künstler und den Frauen, die sein Leben und Werk auf ganz unterschiedliche Weise prägten.
Mit zahlreichen s/w-Abbildungen.
'Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.' Claude Monet