In Kenia lösten Wechselkursschwankungen eine wirtschaftspolitische Debatte aus, an der Bürger, politische Entscheidungsträger, die Wirtschaft, Wissenschaftler und die Wirtschaftspresse beteiligt waren, ohne dass eine empirische Überprüfung zur Untermauerung ihrer Argumente stattfand. Die Studie nutzt die ARDL-Analyse, um die Determinanten der Wechselkurse in Kenia zu untersuchen. Sowohl das ARDL-Langzeitmodell als auch das Fehlerkorrekturmodell erwiesen sich als robust, da sie alle diagnostischen Tests wie Serielle Korrelation, Heteroskedastizität und Normalitätstest bestanden. Der CUSUM-Test bestätigte die Stabilität beider geschätzter Modelle. Die Ergebnisse dieser Studie schließen die bestehende Wissenslücke in der Literatur zu verschiedenen Determinanten des Wechselkurses in Kenia. Sie werden politischen Entscheidungsträgern und Regierungsbehörden, Investoren, Finanzinstituten und multinationalen Unternehmen dabei helfen, die Determinanten von Wechselkursschwankungen in Kenia zu erkennen, einzuschätzen und vorherzusagen.