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Michael Esders, 1971 geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie in Münster. 1999 wurde er mit einer Arbeit über literarische Formen der Philosophie promoviert. Nach einem Tageszeitungsvolontariat arbeitete er als Redakteur und in der Unternehmenskommunikation.
In seinen Büchern und Essays untersucht er die Enteignung literarischer Formen durch Marketing und Public Relations. In seinem vielbeachteten Buch 'Sprachregime' (2020 in der Werkreihe von TUMULT erschienen) nimmt er die Meinungslenkung in politischen Erzählungen in den Blick. Jüngste Buchveröffentlichungen: 'Ohne Bestand. Angriff auf die Lebenswelt' (2022) und 'Tapetenbewohner. Einhundert Expeditionen ins 'Eigene' (2024).
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