Demokratien stehen vor tiefgreifenden Herausforderungen, die sich auch in veränderten Kommunikations- und Diskursbedingungen zeigen und die zugleich die Relevanz einer linguistisch fundierten Sprachkritik verdeutlichen. Der Sammelband versteht Sprachkritik sowohl als wissenschaftliche Reflexion kommunikativer Praktiken als auch als gesellschaftliche Praxis in öffentlichen Diskursen. Die Beiträge analysieren aktuelle Entwicklungen, diskutieren Potenziale sprachkritischer Zugänge für demokratische Kommunikationskulturen und bieten Impulse für Debatten über Sprache, Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung.